Kreativität: Der 1. Schlüssel zu dir und deinen Gefühlen

Du willst immer nur das Beste für dein Kind?

Und was ist mit dir?

Nutzt du schon kreatives Arbeiten um dich selbst zu verstehen und dir selbst Energie und Leichtigkeit zu schenken? Zeit für dich zu haben?

Kreativität ist ein Geschenk für dich.

Wenn du weißt, wie du es nutzen kannst. 

Kreativität

Kreativität: ein Schlüssel zu dir?

Warum Kreativität für dich, dein Leben und das deiner Kinder so wichtig ist und wie du es für dich nutzen kannst, um dein Leben leichter zu machen.

Überblick:

  •  Wie gehst du mit Gefühlen um?
  •  Wie kann dir Kreativität helfen?
  •  Bullshit Ausreden, die dich lähmen
  •  Wie kannst du Malen für dich nutzen?
  •  Was heißt Gefühle malen?
  •  Wie wäre es für dich?

 

Wie gehst du mit Gefühlen um?

Was tust du, wenn du traurig bist?

Wenn du wütend bist?

Wenn du dir viele Sorgen machst?

Wenn du dich alleine fühlst?

Wenn du Gedanken hast, die dich nachts nicht schlafen lassen?

Oder die dich dazu bringen, viel oder gar nichts mehr zu essen?

Ziehst du dich zurück?

Verschließt du deine Gefühle in dir?

Stellst dich selbst ganz hinten an und tust so als wenn nichts wäre?


Es gibt vielen Arten der Verarbeitungsstrategie:  Rückzug, Flucht, Angriff…

Ich möchte dir zeigen, was möglich ist, wenn du deine Gefühle nach Außen transportierst und sie mithilfe von Kreativität zum Ausdruck bringst.

Warum kann Kreativität dir helfen?

 

Hast du mit deinem Kind gemeinsam schon mal etwas Neues gestaltet, etwas Neues erschaffen? Gebastelt? Etwas kreiert?

Habt ihr mit Steinen einen Staudamm gebaut, mit Blumen einen Kranz gewickelt oder mit Blättern eine Schnitzeljagd veranstaltet?

Habt ihr gemeinsam gekocht, gebacken oder euch Geschichten ausgedacht?

Habt ihr ein Bild gemalt, mit Kreide Straßen und Häuser zum Befahren oder mit Fingerfarben gemalt?

Kreativ zu sein kann auf jede mögliche erdenkliche Art und Weise passieren.

Laut Definition des Dudens bedeutet Kreativität nichts anderes als schöpferisch tätig zu sein. Und dies kann auf jede erdenkliche Art und Weise in deinem Alltag geschehen.

Wenn du die Kreativität wieder in dein Leben bewusst einziehen lässt, dann kann dein Kind von dir lernen.

Hast du dich schon mal gefragt, wie dein Kind wohl sein wird, wenn es groß ist?

Selbstbewusst? Unabhängig? Flexibel? Inspirierend? Selbständig?

Ich glaub jede Mutter möchte für ihr Kind nur das Beste.

Beeinflussen, wie dein Kind später seinen Weg bestreitet, kannst du nicht. Das ist abhängig von seinem Charakter, seiner Lebenserfahrung und seinen ganz persönlichen Eigenheiten.

Aber du kannst deinem Kind bestimmte Werte und Optionen vorleben, indem ihr gemeinsam einen Stück des Weges zusammen geht. Indem du kreativ bist und zeigst wie es gehen kann und was Kreativität bewirken kann. Über die verschiedenen Möglichkeiten mit deinem Kind gemeinsam kreativ zu sein, findest du viele Ideen im Internet.

Kreativität ist so viel mehr.

Hast du schon mal daran gedacht deine Sorgen, Gedanken oder Ängste zu malen, in Bildern zu verarbeiten oder sichtbar zu machen?

Hast du schon mal überlegt, wie es sein kann dein Inneres schöpferisch nach Außen zu tragen?

Deinen Gefühlen einen Platz zu geben auf diese Art und Weise?

In diesem Artikel soll es um den Umgang mit deinen Gefühlen und Herausforderungen gehen und wie dir Kreativität dabei helfen kann.

In diesem speziellen Fall soll es um einen Teil von Kreativität gehen: das Malen.

Gedankenstrudel

Kreativ sein?

Bullshit Ausreden, die dich lähmen 

„Ich kann nicht malen.“

„Ich habe keine Zeit zum malen.“

„Malen ist etwas für Kinder.“

Das Malen ist ganz oft durch die Schule, aber auch durch Eltern und Erzieher geprägt.

Dadurch tragen vielen einen Glaubenssatz in sich: Ich kann nicht malen.

Das ist totaler Quatsch – Jede/r kann malen.

Die Art und Weise der Bewertung die du in deinem Leben vielleicht erfahren hast, ist das entscheidende was dich abhält zu malen.

In der heutigen Gesellschaft ist oftmals das Ergebnis das entscheidende, nicht der Weg dorthin und das Tun an sich.

Wir haben die Sorge, es muss etwas Schönes entstehen. Es muss etwas Wertvolles sein. Alles andere kommt in die Tonne.

Doch wer beurteilt das? Die Eltern, Erzieher, Lehrer, die uns in unserem Leben beurteilt haben und auch im Erwachsenen Leben noch in unserem verletzten inneren Kind sprechen.

Kinder selbst bewerten und beurteilen nicht.

Sie genießen einfach den Prozess, den Weg, das Erlebnis. Sie können sich hingeben, ohne in Gedanken schon bei einem Ergebnis oder Resultat zu sein.

Vielleicht kennst du auch Aussagen wie: „Oh, das sieht aber toll aus.“ „Oh, das ist aber hässlich.“ „Oh, das ist aber nicht akkurat genug.“ „Was ist das für ein Geschmiere?“

All diese Aussagen beziehen sich nur auf das Ergebnis und nicht auf den Prozess. Es geht beim Malen nicht um das Ergebnis, es geht dabei um eine Möglichkeit deine Emotionen auszudrücken, deine Gefühle zu erspüren.

Dein inneres Kind wieder lebendig werden zu lassen.

Zu experimentieren.

Mit Fragen in dem Prozess sein:

Was hast du dabei gefühlt?

Hat es dir Spaß gemacht?

Hat es dich an etwas erinnert?

Welche Gedanken hattest du dabei?

Konntest du dich in andere Welten fühlen?

Bekannte Dinge spüren, riechen, schmecken, sehen?

Alles strömt auf mich ein

Wie also kannst du das Malen für dich nutzen?

 

Malen bietet eine schier unglaubliche Anzahl an Möglichkeiten wieder rein intuitiv mit Farben zu experimentieren.

Egal ob du mit Fingerfarbe, Pinseln, Aquarellstiften, Wachsmalern, Bleistiften, Buntstiften, Filzstiften oder mit Kreide malst.

Jede Farbe ist mit einem gewissen Gefühl, mit einer gewissen Eigenart verbunden und verknüpft. Unbewusst greifst du genau zu diesen Farben, je nachdem in welcher Stimmung du bist.

Doch auch das muss nichts heißen, es kann auch einfach sein, dass du dich zu einer Farbe hingezogen fühlst, die du gerne wieder fühlen möchtest.

Als gelernte Ergotherapeutin und durch langjährige Erfahrung im Kliniksetting mit Menschen, die den Zugang zu sich selbst und ihren Bedürfnissen verloren haben, weiß ich wie gut es sein kann, den Kontakt zum inneren Kind wieder herzustellen.

Viele haben gedacht: „Was soll der Quatsch“ und waren im Anschluss so dankbar, diesen Prozess zu erleben und zu spüren, wie wichtig so eine Auszeit sein kann. 

Malen bedeutet eine Auszeit zu schaffen. Für dich allein.

Oder auch in Zusammenarbeit mit deinem Kind. 

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Mein inneres Kind erdrückt von Außen

Was heißt Gefühle malen?

Um dir zu zeigen, wie ich das genau meine, möchte ich dir einen kurzen Einblick in meine Verarbeitung geben.

In den letzten Tagen hatten mich meine Gefühle und Gedanken im Griff, haben mich herunter gezogen und gelähmt. Ich habe mich davon einfangen lassen und war gleichzeitig so mit mir beschäftigt, dass ich ziemlich unfair gegenüber meinen Kindern war.

Und sofort fühlte ich mich auch noch als schlechteste Mutter der Welt.

Doch zum Glück erinnerte ich mich an meine eigenen Strategien und Stärken und schnappte mir Zettel und Stift.

Ich fing an zu malen. Ohne Ziel. Einfach drauf los.

Gleichzeitig drehte ich die Musik laut auf und sang sie mit.

Du kannst diesen kreativen Verlauf in den Bildern dieses Artikels sehen.

Als ich begann, fühlte ich mich wie in einem Gedankenstrudel, voller Sorgen und Ängste, der mich immer weiter in sich hinein und herunter zog. Ich konnte ihm nicht entkommen.

Ich malte mich selbst als kleinen Menschen, überfordert und übermannt von all den Eindrücken um mich herum. Kam mir klein vor. Unwichtig. Nicht in der Lage, alles auszuhalten. Zu viele Ströme von überall her.

Ich sah mein inneres, verletztes Kind, dass sich unfair behandelt fühlte und gleichzeitig wahnsinnig unfair zu anderen war. Und all die Meinungen, Emotionen, Gedanken, Aussagen von Außen strömten auf mich ein. Ich weinte.

Ich hörte Musik. Und ich weinte.

Ich sang. Und ich weinte.

Ich malte. Und ich weinte.

Es war ein intensiver Prozess.

Doch gleichzeitig spürte ich langsam eine Veränderung.

Wenn sich deine Gefühle gesehen fühlen, ist es auch leichter sie loszulassen.

Es wurde leichter.

Ich fühlte mich leichter.

Und ich spürte wie sich meine Bilder veränderten.

Musik durchströmt mich

Mehr Leichtigkeit

Ich spürte wie ich diese neue Energie malen und für mich visualisieren musste. 

Ich hatte auf verschiedenen Ebenen an mir selbst gearbeitet.

Ich malte um meinen Augen zu zeigen, wie es in mir aussah.

Ich sang um meine Ohren hören zu lassen, welche Geräusche in mir wohnten.

Ich bewegte mich um meinen Körper spüren zu lassen, was in ihm steckte.

Und all das brachte mich wieder in Verbindung mit mir selbst.

Natürlich war danach nicht wieder heile Welt, aber ich hatte meinen Gefühlen ihren Platz gegeben, den sie brauchten. 

Und es muss auch nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen sein. Alles darf sein.

Du hast immer und jederzeit die Wahl, wie du mit dir selbst umgehst.

Schenk dir selbst die Aufmerksamkeit und Liebe, die du benötigst.

Kein anderer Mensch kann fühlen, was du brauchst und es liegt auch nicht in seiner Verantwortung.

Vor Liebe leuchten

Wie wäre es für dich?

Ich kann förmlich spüren, was jetzt für Gedanken in deinen Kopf hinein strömen:

Ich habe keine Zeit dafür.

Ich kann nicht malen.

Das ist nichts für mich.

Wann soll ich das denn noch machen?

Ich weiß nicht wie das geht.

Das ist mir zu abgefahren.

All das ist ok.

All das darf sein.

Kannst du dir vorstellen, wie es für dich sein könnte?

Wie du dadurch wieder besser zu dir selbst in Kontakt treten kannst und dich wieder besser spürst?

Wie du dich selbst visualisieren kannst und die Dinge damit ins Außen kommen. Und in deinem Inneren wieder etwas mehr Platz geschaffen werden kann?

Wie du mehr Leichtigkeit bekommst?

Wie du wieder mehr Energie hast?

Stell dir vor,  dass du dies auch gemeinsam mit deinem Kind machen kannst. Jederzeit.

Oder Abends, wenn du eigentlich nur noch auf die Couch willst. 

Anstatt dich von dem stupiden Fernsehprogramm berieseln zu lassen, dir eine Stunde Zeit für dich zu nehmen und dir selbst näher zu kommen?

Und es muss auch nicht jeden Tag oder jede Woche sein.

Einfach in deinem Tempo. So wie es für dich passt,

Es ist deine Entscheidung.

Wenn du jetzt das Gefühl hast, das möchte ich ausprobieren oder in meinen Alltag integrieren, dann tu es.

Hol dir deine persönliche Freiheit in deinem Inneren zurück.

Und wenn du jetzt denkst, ich weiß nicht wie ich das alleine umsetzen soll und Unterstützung suchst, dann hol dir jetzt ein kostenfreies Energie Gespräch mit mir und wir schauen, wie du es für dich leicht in deinen Alltag integrieren kannst.

Herzliche Glückskäfergrüße

22082019 claudiapadberg glueckskaefer Unterschrift 200

PS: Denk daran: Mama Alltag leicht gemacht – du hast die Wahl! Sei kreativ.

PPS: Was wäre, wenn es ab jetzt leichter für dich ginge?

 

Für einen respektvollen Austausch, kreative Impulse und Energie Anregungen sowie Expertinnen Interviews komm jetzt zu den Glückskäfermamas

 

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31.07.2019 claudiapadberg energierakete9 1

Die ultimative 10 Punkte Notfall Checkliste für jede gestresste Mama

Gestresst? Willst du dein Kind auf den Mond schießen? Endlich nur mal 5 Minuten Zeit für dich haben? Sehnst du dich nach Wertschätzung und Anerkennung von deinen Liebsten?

Und nichts davon hast du? Und dann passiert es – du platzt und bist gemein.

Hol dir jetzt schnell die Notfall Checkliste um vorzubeugen.

Notfall Checkliste

Die ultimative Notfall Checkliste

Für müde, energielose und genervte Mütter.

Kennst du die folgende Situationen?

  • Du bist erledigt. Du hast einen Termin nach dem anderen absolviert, warst immer freundlich und nett und möchtest jetzt einfach nur auf die Couch, deine Füße hochlegen. Dich ausruhen, schlafen. Vielleicht deine Lieblingsserie gucken oder einfach nur deinen Kaffee in Ruhe genießen. Vielleicht auch einfach nur dasitzen. Wie schön, dass wäre.

  • Doch du kannst nicht. Dein Kind springt um dich herum, singt, lacht, tanzt und möchte unbedingt JETZT sofort mit dir spielen.

  • Oder es brüllt laut, weil es unbedingt etwas haben oder tun möchte, was du nicht willst.

  • Oder es schreit beim Einkaufen, weil es unbedingt diese Süßigkeiten haben möchte. Und du möchtest vorsorgen, weil du weißt wie schädlich Zucker ist. Du kannst nicht mehr. Du hast gedacht diesen Einkauf, den schaffst du mit deinem Kind noch gemeinsam. Und dann schauen die Leute um dich herum, warum denn hier so Drama ist.

  • Oder deine Kinder streiten sich mal wieder um ein x beliebiges Spielzeug. Dabei willst doch du einfach nur, dass sie miteinander spielen. Damit du kurz mal sitzen kannst.

  • Oder du willst in Ruhe telefonieren, weil dir dieser Anruf ganz wichtig ist. Aber natürlich genau in diesem Augenblick will dein Kind was von dir und zieht penetrant an deinem Arm. Es ruft: ‚Mama, Mama, Mama.‘ und du denkst nur noch: ‚Lass mich in Ruhe.‘

  • Oder dein Kind will sich partout morgens nicht anziehen. Ihr seid spät dran und du willst pünktlich los. Damit ihr pünktlich im Kindergarten seid und weil du selber pünktlich bei der Arbeit erscheinen möchtest. Aber es will sich partout nicht diese Schuhe anziehen. Nein, es will noch spielen.

 

Gestresst

 

Und dann platzt dir der Kragen und du brüllst los.

Du tobst und schreist und meckerst.

Dein Kind fängt an zu weinen, weil es so plötzlich kommt oder schaut dich mit großen, traurigen Augen an.

Sofort fühlst du dich wie die schlechteste Mutter dieser Welt.

Du weißt, du sollst es nicht anschreien.

Du weißt, es tut das nur für sich und nicht gegen dich.

Du weißt, du sollst nicht toben. Und doch ist es passiert.

Du weißt, dass es dir nicht hilft, dich jetzt zu zermartern und dir ein schlechtes Gewissen zu machen und doch passiert es.

Du weißt, das alles. Du hast schon viel gelesen. Du hast schon viel gesehen. Du hast schon viel gehört.

Es ist dir sehr wichtig, dass dein Kind wohlbehütet aufwächst und dass ihr miteinander in einer tollen Beziehung lebt.

Es ist dir wichtig, dass ihr liebevoll und friedvoll miteinander umgeht und ihr euch gleichwertig betrachtet.

Und trotzdem passieren diese Situationen immer wieder.
Und was soll ich sagen: Es ist ganz normal.

Natürlich ist es nicht schön, das eigene Kind anzuschreien.

Natürlich solltest du dir kein schlechtes Gewissen machen.

Natürlich solltest du dich nicht selbst mit Schuldvorwürfen zermartern.

Natürlich solltest du aus der Opferrolle wieder herauskommen.

Doch all dies Wissen hilft dir in den vorher genannten Situationen nicht, wenn es soweit ist.

    Wut

    Was also kannst du tun?

     Du kannst vorsorgen.

    Und wie soll das gehen?

    Mit folgender Checkliste.

    Häng dir die Checkliste irgendwo sichtbar auf, sodass sie für die nächsten vier Wochen immer griffbereit ist. Und sobald du merkst, dass du immer angespannter wirst, kannst du darauf schauen und etwas für dich tun.

    Es geht nicht darum, deine Wut oder deinen Ärger zu unterdrücken, sondern dich selbst zu beachten und dir Ressourcen zu ermöglichen.

    Und falls notwendig, deine Wut oder Ärger umzuleiten, damit dein Kind nicht darunter leidet.

    Nimm deine Gefühle wahr. Sie sind ein wichtiges Signal. Tu etwas für dich.

    Diese Checkliste dient als Orientierung und du kannst sie beliebig individuell an dich anpassen.

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    Design ohne Titel

    Wie kannst du die Checkliste am hilfreichsten anwenden?


    Du nimmst dir jetzt sofort ein Blatt Papier und einen Stift in die Hand.

    Dann schreibst du dir die 7 Punkte auf und ergänzt oder passt sie an deine Bedürfnisse an.

    Wenn du es mit deiner Hand aufschreibst, ist dein Herz mit dabei und es verankert sich schon einmal mehr in deinem Gehirn und Herzen, als wenn du es nur ausdruckst.


    Dann bleibt es nur eine Liste mit weiterem Wissen und bringt keine wirkliche Veränderung in deinen Alltag.


    Es ist mir wichtig, dass du deinen Alltag wirklich verändern kannst. Dass du ihn wirklich leichter für dich machst.

    Hier ist nun deine Checkliste:

    Atme.

    Und nun?

    Schreib dir jetzt deine eigene Checkliste auf ein Blatt Papier.

    Ergänze es und wenn du magst, verzier es noch.

    Und dann geh auf die Reise und führ die Checkliste sofort einmal aus.

    Lese sie dir laut vor.

    Nach dieser Testphase kannst du ergänzen, verändern oder anpassen. All diese Dinge haben ihre Berechtigung, denn sie ermöglichen dir einen Zugang zu dir selbst.

    Um wirklich in die Umsetzung und Veränderung zu kommen, nimm dir jeden Tag 5 Minuten Zeit und lies es dir laut vor. Und integriere diesen Prozess für die nächsten vier Wochen.

    Je öfter du es in angenehmen und ruhigen Situationen anwendest, umso leichter fällt dir auch der Übertrag in all die stressigen Situationen.

    Und wenn du jetzt denkst, ich habe keine Zeit, dann ist das eine faule Ausrede oder es ist dir nicht wichtig genug.

    5 Minuten am Tag hat jeder die Möglichkeit. Wenn du wirklich was verändern willst, dann komm in die Umsetzung.

    Solltest du jetzt das Gefühl haben, dass liest sich alles so gut, aber ich schaffe das nicht alleine und brauche Unterstützung, dann komm in meine Facebook Gruppe Glückskäfermamas und hol dir dort weitere Anregungen und Impulse durch den Austausch, inspiriernde Interviews von tollen Expertinnen oder meine Facebook Lives.

    Herzliche Glückskäfergrüße

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    PS: Denk daran: Mama Alltag leicht gemacht – du hast die Wahl! Sei kreativ.

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    31.07.2019 claudiapadberg energierakete9 1

    Wut im Mama Alltag, 3 Schritte wie du heraus kommst

    Wut? Trauer? Verzweiflung? Genervt?

    Du liebst dein Kind und du willst es liebevoll und friedvoll begleiten. Du weißt, wie wichtig Bedürfnisse sind.

    Und doch: Es gibt einfach immer wieder Phasen, in denen es in dir brodelt. Wenn du wissen willst, wie du in drei Schritten mit diesen Emotionen gut umgehen kannst, dann les gleich weiter…

    wut

    In drei Schritten raus aus deiner Wut

    Gefühlsalarm – was nun?

    Du kennst das sicher auch – du hast einfach keine Lust mehr auf das Gejammer und Gemecker deines Kindes. Du möchtest liebevoll und friedvoll sein und gleichzeitig einfach nur, dass dein Kind mal das tut, was du sagst.

    Du möchtest deine Macht nicht ausspielen oder missbrauchen, aber ein bisschen Verständnis und Anerkennung wünscht du dir trotzdem. Du bist wütend, willst weinen, schreien oder vielleicht auch weglaufen. Der Gedanke an friedvolle Elternschaft oder bedürfnisorientierte Erziehung bringt dich an den Rand der Verzweiflung. Es macht dir ein schlechtes Gewissen, weil du dein Kind bestrafen willst oder einfach nur möchtest, dass es gehorcht.

    Diese Gedanken sind ganz normal. Ich kenne sie auch. Weißt du, wo sie herkommen?

    Es liegt daran, dass dein Fass leer ist.

    Du suchst Veränderung, Bestätigung, Beruhigung, Anerkennung. Und zwar bei deinem Kind. Doch dein Kind kann dir das nicht geben, es liegt nicht in seiner Verantwortung.

    Die Verantwortung liegt in dir. Nur du allein kannst für dich sorgen.

    Es ist also an der Zeit zu schauen, was du brauchst. Wie du dein leeres Fass wiederauffüllen kannst.

    Was ich dir zuerst mitgeben möchte:

    Du bist damit nicht allein. Jede Mama hat diese Gedanken, Gefühle oder Erkenntnisse. Wir sind schließlich keine Maschinen, sondern Menschen.

    Menschen, die im Leben ihre Höhen und Tiefen durchleben. Unser Leben ist wie ein Herzschlag: es geht auf und ab. Das macht das Leben ja auch so spannend und lebenswert und gleichzeitig so anstrengend. Das ist auch als Mutter noch so.

    Wir sind keine Maschinen. Wir dürfen müde sein, erschöpft sein, weil wir uns vergessen haben. Weil wir wieder alles für die Kinder, den Partner, das Umfeld gegeben haben.

    In diesem Artikel möchte ich dir Mut zu sprechen und dir eine Möglichkeit aufzeigen, wie du für dich sorgen kannst. Was du tun kannst, wenn du dich im Strudel gefangen fühlst.

    Du hast jetzt zwei Möglichkeiten:

    Bei der ersten Variante lässt du dich von deiner Wut, deiner Traurigkeit oder Verzweiflung überrollen, gibst dich deiner Opferrolle den gesamten Tag hin und schimpfst am Ende über diesen schlechten Tag. Oder du wählst die zweite Möglichkeit und findest deinen Weg aus deinem Labyrinth heraus. Wie das geht, zeige ich dir jetzt anhand von drei alltagstauglichen Schritten.

    Annehmen

    Der erste Schritt: Das Annehmen

    Wenn du dich in einer Situation wiederfindest, in der du einfach nur schreien möchtest oder weglaufen oder dich am liebsten irgendwo vergraben möchtest, dann ist der 1. Schritt zur Veränderung die Anerkennung und das Annehmen dessen was ist.

    Es ist ok zu weinen.

    Es ist ok traurig zu sein.

    Es ist ok sich weg zu wünschen.

    Es ist ok verzweifelt zu sein.

    Du musst nicht ständig funktionieren.

    Es bringt dich auch nicht weiter, dich mit einem schlechten Gewissen zu beladen. Dich selbst zu zermartern und zu sagen „ich weiß wie es anders geht, aber ich schaffe es nicht.“

    Dann ist es in diesem Moment genauso. Nimm es an.

    Die negativen Gefühle gehören zu unserem Leben genauso dazu wie die positive.

    Wir haben nur oftmals als Kinder gelernt, dass diese nicht in Ordnung sind und gelernt sie zu unterdrücken oder zu unterbinden.

    Du und ich haben gelernt fröhlich für die anderen zu sein, wenn wir traurig waren. Wir haben gelernt zu Lächeln, obwohl wir wütend waren. Wir haben gelernt unsere Bedürfnisse zu unterdrücken, wann immer es notwendig war.

    Doch genau diese Unterdrückung macht das Ganze so schwierig. Ein nicht gesehenes Gefühl ist wie ein Topf voller Wasser auf dem Herd. Zu Beginn ist es noch ruhig und still, aber je wärmer und heißer es wird, umso größer werden die Blasen und die Geräusche. Bis das Wasser zum Schluss den Deckel anhebt und das Wasser herausspritzt.

    Das Gleiche passiert mit deinen Gefühlen. Du versuchst sie zu unterdrücken und doch finden sie ihren Weg hinaus und am Ende schreist du dein Kind an und schämst dich danach dafür.

    Der wichtigste Schritt in diesem Moment: Wahrzunehmen und anzuerkennen was ist. Dir selbst zu sagen: Ich bin wütend. Ohne Begründung oder Rechtfertigung. Einfach das was da ist.

    Zu spüren, wie sich die Wut oder Trauer oder Verzweiflung – je nachdem was gerade da ist, anfühlt. Kannst du sie in deinem Bauch spüren? Oder in deinem Herzen? Ist es Wärme, Hitze oder ein Kribbeln? Nimm es wahr.

    Spüre es, ohne dich davon mitreißen zu lassen.

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    Wut kanalisieren

    Der zweite Schritt: Das Loslassen

     

    Gefühle sind dabei wie kleine Kinder. Wenn dein Kind oben auf der Rutsche steht und ruft: „Mama, Mama, schau mal.“, dann möchte es einfach von dir gesehen werden. Es braucht kein „Das machst du aber großartig.“, sondern es ist glücklich und zufrieden mit einem „Ich sehe dich.“Das Loslassen

    Wenn sich deine Gefühle gesehen fühlen, ist es auch leichter sie loszulassen.

    Genauso verhält es sich mit deinen Gefühlen.

    Der zweite Schritt aus deinem Gefühlschaos hinaus ist es nun, nach dem Wahrnehmen und Anerkennen, das Gefühl mit Dankbarkeit zu verabschieden und loszulassen. Du willst ja aus dem Strudel heraus und dich nicht den gesamten Tag in deinem schlechten Gefühl suhlen.

    Stell dich für diesen zweiten Schritt aufrecht hin und spür den Boden unter deinen Füßen.

    Dann ballst du deine beiden Hände zu Fäusten und gibst all deine Wut, deine Trauer, deine Ängste oder Sorgen hinein. 

     

    Spür wie sich all diese Energie in deinen Händen zentriert.

    Wenn du soweit bist, sprich laut: „Ich gebe all meine Wut in meine Hände hinein. Ich sehe dich Wut. Ich kann dich fühlen und danke dir, dass du mir ein Zeichen sendest. Ich werde mich jetzt um mich kümmern. Ich entlasse dich mit Dankbarkeit und Wohlwollen.“ Dann öffnest du deine Hände und lässt deine Wut gehen.

    Wenn du magst, stell dir vor, wie deine Wut aus ganz vielen kleinen Glitzerpartikeln besteht und diese sich in der Luft verteilen und aus dem Fenster fliegen.

     

    Energie umwandeln

    Der dritte Schritt: Die Wandlung

    Das Wichtige kommt zum Schluss.

    Die Energie, die du jetzt freigesetzt hast, kannst du in etwas positives verwandeln.

    Stell dir vor, du hast in deinem Herzen einen kleinen Magneten. Mit diesem Magneten ziehst du goldene Energie, die sich zwischen den Glitzerpartikeln versteckt zu dir zurück. Dadurch erhältst du deine Energie zurück und bist gelassener, entspannter und kraftvoller.

    Du kannst dir im Anschluss auch selbst eine Umarmung schenken oder wenn dein Kind dies mag, mit ihm kuscheln.

    Wenn es dir hilft, fang an zu tanzen.

    Wenn es dir hilft, fang an zu singen.

    Wenn es dir hilft, fang an zu malen.

    Wenn es dir hilft, kuschel mit deinem Kind.

    Wenn es dir hilft, räum irgendwas auf.

    Wenn es dir hilft, sag dir Affirmationen oder Mantren auf.

    Wenn es dir hilft, mach laute Musik an.

    Wenn es dir hilft, such der Dinge, die dir helfen wieder in eine gute Schwingung zu kommen.

    Je öfter du diese Übung praktizierst, umso schneller wird es dir gelingen aus dem Strudel und Gefühlschaos heraus zu kommen.

    Denn je öfter dein Gehirn sich mit positiver Energie und freudvollen Gedanken beschäftigt, umso mehr veränderst du die Gewohnheiten und Strukturen in deinem Kopf.

    Es wird dir leichter gelingen, die Dinge anzunehmen wie sie sind und mit negativen Gefühlen umzugehen. Denn natürlich wird es weiterhin Situationen voller Wut, Traurigkeit, Verzweiflung, Erschöpfung oder Unzufriedenheit geben. So ist das Leben.

    Entscheidend ist, wie du damit umgehst. Denk daran: Du hast immer und jederzeit die Wahl.

    Schenk dir selbst die Aufmerksamkeit und Liebe, die du benötigst.

    Kein anderer Mensch kann fühlen, was du brauchst und es liegt auch nicht in seiner Verantwortung.

    Du wirst merken, je öfter du es praktizierst, umso mehr wirst du dich verändern und dein Umfeld wird die positiven Veränderungen spüren.

    Wenn du jetzt denkst, dass hört sich alles gut an, aber ich weiß nicht, wie ich das allein umsetzen soll. Dann komm in meine Facebook Gruppe Glückskäfermamas und hol dir dort weitere Inspirationen und Impulse durch den Austausch oder meine Facebook Lives.

    Herzliche Glückskäfergrüße

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    PS: Denk daran: Mama Alltag leicht gemacht – du hast die Wahl! Sei kreativ.

    PPS: Was wäre, wenn es ab jetzt leichter für dich ginge?


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    31.07.2019 claudiapadberg energierakete9 1

    Entdecke 7 Wege, wie du deine negativen Glaubenssätze als Mutter erfolgreich verändern kannst

    Kennst du deine Glaubenssätze?

    Du kennst das bestimmt – egal ob beim Babytreff, beim Abholen aus dem Kindergarten, beim Kinderturnen oder auf dem Spielplatz – Aussagen wie: „Ich muss alles alleine machen“, „Keiner hört mir zu“, „Nie habe ich meine Ruhe“, „Mein Kind macht nicht was es soll“, „Mein Kind treibt mich zu Weißglut“, „Es ist so anstrengend“. Mütter stehen unter einem enormen Druck. Sie wollen alles perfekt machen und geraten dadurch in einen Teufelskreis aus dem sie alleine nicht herauskommen.

    Wenn ich an die Mütter in meinem Umfeld und an mich selber denke, höre ich oft all diese negativen Aussagen und weniger „Es ist leicht“, „Ich genieße jede Minute“ oder „Ich habe mich heute eine halbe Stunde einfach in die Sonne gelegt“. Es scheint als wäre das Leben mit Kindern eine Qual und keine Bereicherung.

    Aber warum ist das so? Hinter all diesen Aussagen stecken Glaubenssätze, die uns seit unserer Kindheit prägen. Und um die Auflösung dieser soll es in diesem Artikel gehen.

    negative Glaubenssätze lassen uns zweifeln und traurig sitzen
    Zweifel prägen uns in unseren Entscheidungen

    Inhalt:

    1. Was sind Glaubenssätze?
    2. Warum haben wir Glaubenssätze?
    3. Typische Glaubenssätze von Müttern
    4. Wie du deine negativen Glaubenssätze auflöst
      1. The Work
      2. Gefühle drehen
      3. Strichmännchen Methode nach Jaques Martel
      4. Binaurale Beats
      5. Kreatives Tun
      6. Anker setzen
      7. Affirmationen in den Körper bringen
    5. Was wäre, wenn dein Mutter sein leicht ginge?

    Was sind Glaubenssätze?

    Glaubenssätze. Jeder Mensch hat sie. Positive wie negative. Glaubenssätze beeinflussen unsere Handlungen und unser Tun. Es sind Überzeugungen, Vorstellungen, Grenzen, Erwartungen, Muster und Verallgemeinerungen. Darüber, wie du und ich das Leben sehen. Was wir über uns selbst, über andere, über Situationen denken. Sie begleiten uns ein Leben lang.

    Unbewusst suchen wir immer wieder die Bestätigung, dass unsere Glaubenssätze wahr sind. Dadurch verankern sie sich in unserem Unterbewusstsein und wirken in unseren Entscheidungen, in unseren Gefühlen, in unseren Handlungen. Positive Glaubenssätze können uns antreiben, nach vorne bringen, in die Fülle und Leichtigkeit bringen, uns inspirieren. Negative Glaubenssätze hingegen bremsen uns aus, halten uns klein und begrenzen uns. Sie lähmen und nehmen uns den Mut, Neues zu entdecken und zu probieren.

    Typische Anzeichen für negative Glaubenssätze sind Signalwörter wie: Nie, Immer, Jeder. Du findest sie in Verallgemeinerungen, Redewendungen, Sprüchen oder Aussagen wie: Ich kann nicht…

    Das interessante an Glaubenssätzen: Wir finden immer eine Bestätigung dafür, wenn wir sie brauchen. So wie eine selbsterfüllende Prophezeiung. Wenn du glaubst, dass dein Kind anstrengend und wild ist, dann wird es auch so sein. Wenn du glaubst, dass du keine Zeit hast, dann wird es auch so sein. Wenn du glaubst, dass es dir schlecht geht, dann wird es auch so sein.

    Ob du denkst du kannst, oder du kannst nicht, in beiden Fällen wirst du Recht behalten – Henry Ford.

    Oder du fängst an, es zu verändern. Und lässt dich von negativen Gedanken nicht mehr sabotieren.

    Wo kommen Glaubenssätze her?

    Um das besser verstehen zu können, nutzen viele ein sehr prägnantes Bild. Vielleicht hast du davon schon einmal gehört? Wir Menschen sind wie ein Eisberg. Der Teil an der Oberfläche über dem Wasser sind unsere bewussten Gedanken. Unser präfrontale Cortex, in dem wir bewusste Entscheidungen treffen. Der größte Teil des Eisberges befindet sich jedoch unterhalb des Wassers, unser Unterbewusstsein. Dort sind all unsere Erfahrungen, die wir in unserem Leben gesammelt haben, gespeichert.

    Über 90% unseres Verhaltens geschieht unterbewusst.

    Die Spitze des Eisberges ist zu sehen und zeigt  nur die bewussten Gedanken als Oberfläche
    Deine bewussten Gedanken sind nur die Oberfläche

    Den Großteil des Tages „funktionieren“ wir im Autopilot. Wir stehen auf, wecken die Kinder, bringen sie in den Kindergarten, fahren zur Arbeit, erledigen den Haushalt, kaufen ein usw. Wir spulen ein Programm ab, welches wir gelernt haben. Eine Automatisierung bildet sich immer dann heraus, wenn wir genügend Erfahrungen und Erlebnisse gesammelt haben. Wir müssen nicht überlegen, wie wir unsere Schuhe anziehen müssen, wie eine Hose zu schließen ist, oder wie der Schlüssel ins Schlüsselloch gehört, und ähnliches. Deshalb nehmen wir Glaubenssätze im Alltag kaum wahr.

    Wir werden uns dessen oftmals erst durch Erkrankungen, die uns in unserer üblichen Tätigkeit einschränken, bewusst. Oder wir haben Kinder. Kinder haben die Fähigkeit, bestimmt Schmerzpunkte in uns zum Vorschein zu bringen, die wir tief vergraben haben. Sie tun dies nicht absichtlich. Und sie sind definitiv auch nicht die Ursache für unseren Schmerz. Sie sind einzig und allein der Auslöser durch ihr Handeln.

    Kinder sind also ein wahnsinnig großes Geschenk für diejenige, die bereit ist, es zu öffnen. Denn durch diesen Trigger haben wir die Chance alte Glaubenssätze von uns aufzuarbeiten und ein freies und glücklicheres Leben führen zu können.

    Welche Glaubenssätze hindern dich?

    Typische Glaubenssätze als Mutter

    Es gibt unheimlich viele Glaubenssätze, die sich in unserem Leben tummeln. Als Mutter kennst du vielleicht einige von diesen:

    • Ich muss alles alleine machen
    • Alles was ich mache, ist falsch
    • Kindererziehung ist anstrengend
    • Nie habe ich Zeit für mich
    • Die anderen schaffen doch auch immer alles
    • Ich bin nicht gut genug
    • Immer muss ich alles hinterher räumen
    • Niemand hört mir zu
    • Ich muss stark sein
    • Mein Kind muss alleine schlafen lernen
    • Ich kann nicht Nein sagen
    • Mit Kindern ist das Leben ein Chaos
    • Ich bin unwichtig
    Negativer Glaubenssatz: Ich bin nicht gut genug
    Negativer Glaubenssatz: Ich bin nicht gut genug
    © 2019 Claudia Padberg

    Wenn du bei einigen dieser Sätze gedacht hast: „Ja, das hab ich schon gedacht.“, lass dir sagen, damit bist du nicht allein. Ich habe sie schon oft genug gedacht.

    Dennoch sind all diese Gedanken nicht hilfreich. Sie bringen dich und mich in eine Opferhaltung. Dadurch geben wir automatisch die Kontrolle über unser Leben ab. Nur weil wir etwas für wahr halten, muss es keinesfalls auch stimmen. Es ist nur deine und meine Realität, die wir uns selbst schaffen.

    Und wenn wir es schaffen, diese für uns zum positiven zu verändern und mehr Leichtigkeit in unser Leben hineinlassen, dann ist vieles möglich. Wenn wir das erkennen, können wir Kinder gut begleiten. So bedürfnisorientiert wie es für uns geht. Darüber hinaus erschaffen wir damit auch die Glaubenssätze unserer Kinder.

    Du kannst dich dabei fragen: Welche Ziele hast du für dein Kind? Was ist dein Traum? Was wünscht du dir, welche Glaubenssätze dein Kind in sein Leben mit nimmt? Ich bin nicht gut genug oder ich bin gut so wie ich bin? Je klarer du dir über deine Glaubenssätze bist und diese auch veränderst, desto kleiner wird der Rucksack deines Kindes sein, den es später einmal tragen wird.

    Doch stellen wir uns dazu folgende Frage:

    Wie kannst du Glaubenssätze verändern?

    Das Wichtige zuerst: Es geht nicht von heute auf morgen. Besonders die tief versteckten brauchen Zeit. Es kann Schmerzen in dir auslösen, Veränderungen in dir hervorbringen, Zweifel und Ängste provozieren. Fragen und Widerstände lassen dich vielleicht innehalten, ob du es wirklich verändern willst. Alles ganz normal.

    Doch lass dich davon nicht aufhalten. Fang so an wie es für dich richtig ist.

    Wenn du im Internet suchst, wirst du oftmals folgende Anleitung zur Auflösung finden: Erkenne deine negativen Glaubenssätze, verändere sie und dann denke positiv.

    So einfach das klingt, so schnell geht es nicht. Es bedarf mehr Zeit und Tiefe. Ich stelle dir hier ein paar Möglichkeiten vor und du schaust, womit du anfangen kannst und möchtest. Es gibt nicht den EINEN Weg. Vielleicht magst du alleine starten. Vielleicht magst du dir Unterstütztung holen. Alles ist ok, wenn es sich für dich gut anfühlt.

    Der erste Schritt bleibt jedoch sicherlich immer: Erkenne deine hinderlichen Glaubenssätze und notiere sie dir. Schreibe dir hierfür auf einen Zettel alle Gedanken auf, die dir kommen. Wie siehst du dich als Frau, Mutter, Partnerin, Tochter, Berufstätige, Freundin?

    Wie geht es in die Tiefe?

    Ich möchte dir die folgenden Möglichkeiten im Einzelnen kurz erläutern:

    1. The Work nach Byron Katie
    2. Emotionen verändern
    3. Strichmännchen Technik
    4. Binaurale Beats
    5. Anker setzen
    6. Kreative Arbeit
    7. Affirmationen körperlich spüren

    1 .The Work nach Byron Katie

    Die Amerikanerin Byron Katie entwickelte nach eigenen schweren psychischen Problemen die folgende Technik und gründete „The Work“. Bestandteil dieser Arbeit ist, die eigenen stressvollen Gedanken zu identifizieren und danach mittles vier Fragen genau zu untersuchen:

    Beispiel: Ich mache alles falsch.

    1. Ist das wahr?
    2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
    3. Wie reagierst du ( was passiert dir) wenn du diesen Gedanken glaubst? (hierbei werden auch die körperlichen Reaktionen beobachtet)
    4. Wer wärst du ohne den Gedanken?

    Danach erfolgt die Umkehrung deiner Aussagen. Damit kannst du das Gegenteil von dem erfahren, was du für wahr hältst. Es gibt immer mehrere Umkehrungen.

    Dies ist nur eine sehr grobe Zusammenfassung der wirklichen Arbeit. Es gibt viele Seiten, die ‚The Work‘ ausführlich behandeln. Wenn du mehr zu dem Thema The Work als Mutter lesen möchtest, kann ich dir einen Artikel von Andrea von Herzenglückskind empfehlen.

    2. Emotionen verändern

    Emotionen lassen sich verändern
    Erkenne deine Gefühle und verändere sie

    Diese Technik funktioniert am besten mittels geführter Meditation. Hierbei benötigst du Ruhe und Zeit.

    Es geht in dieser Meditation darum, die Emotion zu einem Glaubenssatz in deinem Körper zu spüren. Wichtig ist dabei die erste gefühlte Reaktion im Körper. Dieses Gefühl kann überall sitzen – im Bauch, im Nacken, in der Brust. Es gibt dabei kein Richtig oder Falsch.

    Wenn du dich darauf einlässt, kannst du wahrnehmen, wo die Emotion sitzt, wie sie sich anfühlt, welche Drehrichtung sie hat und auch welche Farbe sie umgibt. Nachdem du sie noch einmal deutlich wahrgenommen hast, geht es dann darum die Drehrichtung zu verändern und sie neu „einzusetzen“. Dafür gibt es professionelle Menschen, die dich dabei unterstützen können. Wenn du mehr dazu wissen willst, klicke hier.

    3. Strichmännchen Technik nach Jaques Martel

    Der Franzose Jaques Martel hat diese Technik entwickelt, um energetische Verbindungen zu Situationen, anderen Menschen oder sich selbst aufzulösen. In seinem Buch „Die Strichmännchen Technik“ erläutert er dies ausführlich.

    Ich stelle dir sie jetzt in kurzen Worten vor. Du benötigst ein Blatt, einen Stift und eine Schere. Nimm dir das Blatt zur Hand und zeichne zwei Strichmännchen. Das rechte Männchen bekommt deinen Namen und einen von dir gewählten negativen Glaubenssatz. Dann veränder diesen Glaubenssatz ins positive und setze ihn unter das linke Männchen, ebenfalls mit deinem Namen.

    Dann umkreist du jedes Strichmännchen für sich und sagst: „Ich wünsche mir für mich nur das Beste, auch wenn ich noch nicht weiß, was das ist.“ Verbinde dann beide Männchen an den sieben Chakren miteinander. Nachdem du dieses getan hast, zeichnest du einen Kreis um beide Männchen und wiederholst den Satz von vorher. Wenn du bereit bist, schneidest du das Blatt dann zwischen den Männchen durch und wirfst den negativen Glaubenssatz weg.

    Strichmännchen Technik zur Auflösung von Glaubenssätzen
    Strichmännchen Technik zur Auflösung von Glaubenssätzen
    © 2019 Claudia Padberg

    Das war es einmal im Schnelldurchlauf. Wenn du mehr dazu wissen willst, komm in meine Gruppe und ich zeige es dir dort an einem Beispiel. Oder du informierst dich bei Youtube.

    4. Binaurale Beats

    Was sind binaurale Beats? Binaural bedeutet soviel wie „zwei Ohren haben“. Heinrich Wilhelm Dove wieß 1837 nach, dass das Hören eines Tones mit einer Frequenz von 400 Hz auf dem linken Ohr und einer Frequenz von 410 Hz auf dem rechten Ohr einen imaginären Ton von 10 Hz in unserem Gehirn kreiert und das Gehirn sich mit der Zeit auf die 10 Hz einpendelt.

    Dadurch lassen sich verschiedene Trance ähnliche Zustände herstellen und einen Weg in das Unterbewusstsein finden. Theta-Gehirnwellen (3-8 Hz) entstehen unter anderem durch tiefe Meditation, bei der du meist das Zeitgefühl verlierst.

    Ähnliche Wirkung haben Alpha-Gehirnwellen (8-12 Hz). Der Alpha-Zustand wird als Brücke oder Verbindung zwischen dem bewussten Geist und dem Unterbewusstsein gesehen. Sie entstehen meist dann, wenn du deinen Gedanken freien Lauf lässt oder dich auf wenige Dinge konzentrierst. Dazu zählt ebenfalls meditieren oder auch routinemäßige Tätigkeiten wie Garten- oder Hausarbeit. Ich hab es schon manches Mal beim Unkraut zupfen als wohltuend empfunden, nicht denken zu müssen.

    Wie funktionieren jetzt binaurale Beats für dich und die Veränderung deiner Glaubenssätze? Mittels Kopfhörer (und nur so) werden diese Gehirnwellen erzeugt und können dich in oben beschriebene Zustände bringen. Hinterlegte positive Glaubenssätze können somit dein Unterbewusstsein erreichen und die Strukur dort verändern. Der Vorteil hierbei: Du kannst sie während des Schlafens anhören und über einen längeren Zeitraum verankern.

    Wenn du mehr darüber wissen möchtest, kannst du bei dm-harmonics mehr dazu erfahren. Hier der Link dorthin (ich will damit keine Werbung machen, nur informieren).

    5. Kreatives Tun

    Mein persönliches Lieblingsthema: Kreatives Tun. Denn auch beim Malen, Zeichnen, Töpfern, Sägen, Basteln usw. kannst du in eine Art von Meditation oder Trance kommen. Je nachdem was für ein Typ du bist.

    Während des Malens kommen auch die Dinge zu Tage, die unter deinen Gedanken versteckt sind und du kannst manchmal überrascht sein, was sich im Tun und im Prozess zeigt.

    Und falls du jetzt denkst: „Ich kann nicht zeichnen oder malen.“, kann ich nur sagen: Auch das ist nur ein Glaubenssatz. Die Beurteilung dessen was entsteht, liegt allein in deiner Hand.

    Nimm dir Zeit – wenn du kannst, abends oder ein bis zwei Stunden in denen deine Kinder gut betreut sind von Oma oder deinem Partner. Mach es dir gemütlich, trink einen Tee, nimm dir Schokolade und mache dir schöne Musik an. Schau dir deine vorher notierten negativen Glaubenssätze an und versuche sie dir auf einem Bild zu skizzieren. Was verbindest du damit? Frage dich nachher und währenddessen: “ Ist das was ich sehe, wahr? Was fühle ich dabei?“

    Und dann lass deine Gedanken fließen.

    Versuch danach, das was du gemalt hast, ins positive umzukehren. Unterstreich es mit bunten Farben und mal es größer. Dann schau dir ein letztes Mal beide Bilder an. Danach wirf deine negativen Glaubenssätze weg. Häng dir die positiven Glaubenssätze an deinen persönlichen Energieort, sodass du sie täglich sehen kannst. Dein Unterbewusstsein wird sie auch dann registieren, wenn du nicht bewusst hin siehst.

    Hier ein Beispiel von mir:

    ich werde geliebt
    Positiver Glaubenssatz: Ich liebe und werde geliebt
    © 2019 Claudia Padberg

    6. Anker setzen

    Eine weitere Möglichkeit deine Glaubenssätze zu lösen, besteht darin, sie neu zu verankern. Nachdem du deine negativen Glaubenssätze erkannt und dir notiert hast, kannst du dir einen heraussuchen, mit dem du arbeiten willst. Ich nehme als Beispiel jetzt den ‚inneren Kritiker‘, der dir sagt: „Das kannst du nicht.“ Auch hierfür benötigst du Ruhe und Zeit für dich.

    Im Rahmen einer Meditation, die am besten professionell geführt ist, kannst du dir diesen Satz vor dein inneres Augen holen und dir vorstellen, wie dein innerer Kritiker ihn zu dir sagt. Dann stellst du dir vor, er spräche zum Beispiel mit der Stimme von Donald Duck oder Goofy und schon fühlt er sich nicht mehr so mächtig an. Dann packst du dir diesen Satz, auf lustige Art und Weise gesprochen, einfach in deinen rechten großen Zeh und verankerst ihn dort. So kannst du dich selbst immer wieder daran erinnern.

    Oder du suchst dir die Stimme von Alexa oder Siri aus und packst ihn dann in deinen Küchenschrank in eine Tasse. Oder du wählst die sexy Stimme von Georg Cloony oder Vin Diesel und verankerst den Satz in einen Baum in deinem Garten. Egal wie, du kannst deinem Kritiker die Schärfe nehmen.

    Wiederholungen können helfen, die Verankerungen zu verstärken.

    7. Affirmationen körperlich erleben

    Nachdem du viele Möglichkeiten gesehen hast, den Blick auf deine Glaubenssätze zu verändern, ist der wichtige Schritt ihn zu deiner Gewohnheit zu machen. Die Veränderung passiert nicht von heute auf morgen, sondern Stück für Stück.

    Nimm deine positiven Sätze mit Diktiergerät mit deinem Smartphone auf, geh tanzen, joggen, spazieren, auf den Spielplatz. Beweg dich und höre dir dabei deine positiven Affirmationen an. Mindestens 21 Tage – jeden Tag. Noch besser ist es, wenn es gegen deine bisherigen Gewohnheiten geht und dich aus deiner Komfortzone heraus bringt. Zum Beispiel früher aufstehen und dich bewegen.

    Integriere es in deinen Alltag. Nur dann hat es Erfolg.

    Dies sind meine 7 Wege zur Auflösung von negativen Glaubenssätzen. Vielleicht war einer für dich dabei? Wenn nicht..

    … es gibt noch viel mehr Methoden:

    • Singen
    • Systemische Arbeit durch erfahrene Therapeuten
    • NLP Swish Pattern – Visualisierung von zwei Vorstellungen, bei dem das positive das negative überlagert.
    • Dankbarkeitstagebuch führen und dadurch einen veränderten Blick auf die gesamte Situation
    • Die Arbeit mit deinem inneren Kind
    • BSFF (Be Set Free Fast) von: Dr. Larry Nims indem man einmalig seinem Unterbewusstseins mittels eines vorgegebenen Textes und Codeswortes Vorgaben gibt, wie es zukünftig arbeiten soll, Danach aktiviert das Codewort
    • Visualisieren, dein Warum finden
    • Hypnose
    • Klopftechniken

    Was wäre, wenn dein Mutter sein leicht ginge?

    Stell dir vor, du könntest alle deine hinderlichen Glaubenssätze erkennen und auflösen. Was wäre dann alles für dich möglich? Wie würdest du dich selbst in deiner Mutterrolle sehen? Du hast die Wahl, den ersten Schritt in die richtige Richtung zu tun.

    Ich will nicht, dass du dein Hamsterrad noch schneller drehen lassen sollst, sondern ein Leben nach deinen Vorstellungen leben kannst. Ich wünsche dir, dass du dich mit deinen Gedanken auseinander setzen kannst und somit den Weg bereitest für ein friedvolles und harmonischeres Leben in deinem Familienalltag. Mir hat die Arbeit damit schon viel geholfen und Veränderung gebracht. Ja, auch für mich ist es immer noch ein Weg, aber ich werde ihn für mich gehen. Und für meine Kinder.

    Wie gehst du mit Glaubenssätzen um und was ist dein größtes Hindernis? Hinterlass mir einen Kommentar und teile deine Ansicht mit mir.

    Herzlichst, Claudia

     

    Marienkäfer gleich Glückskäfer
    Glückskäfer

    Muss ich ein schlechtes Gewissen haben?

    Heute möchte ich ein kurzes Video von Kristin Kuzmic mit dir teilen, welches mich sehr begeistert hat und ehrlich ist. Denn wir müssen nicht jeden Tag glücklich und fröhlich sein, den Tag mit unseren Kinder zu verbringen. Das bedeutet nicht, dass wir nicht stolz darauf sind ihre Mutter zu sein und sie nicht lieben. Es heißt nur, dass wir menschlich sind und nicht übermäßige Ressourcen haben.


    Du und ich können dazu eine wichtige Entscheidung treffen: Wie schaffe ich es, meine Energieressourcen und meinen Platz in der Familie so zu finden und zu gestalten, dass ich so oft wie möglich die gemeinsame Zeit genießen kann? Wie kann ich mein Umfeld zu einer Ja-Umgebung kreieren, die für mich, mein Leben, meine Kinder und meinen Partner passt? Und für all die anderen Situationen einfach anzunehmen was ist.

    Was denkst du darüber? Gibt es Situationen, in denen dich das Muttersein anstrengt? Oder kannst du jede Minute genießen?

    Alles Liebe, Claudia