Die Notfall Checkliste für Mama!

Schon wieder mal gemeckert und gemotzt, obwohl du dir fest vorgenommen hattest, das bei deinen Kindern nicht mehr zu tun?

War dein Akku leer und du wolltest einfach eine Minute Pause in deinem Mama Alltag? Hier kommt eine Notfall Checkliste für dich damit du was für dich tun kannst, bevor du explodierst.

In dieser Folge geht es um:

Die ultimative Notfall Checkliste für müde, energielose und genervte Mütter.

Kennst du die folgende Situationen?

  • Du bist erledigt. Du hast einen Termin nach dem anderen absolviert, warst immer freundlich und nett und möchtest jetzt einfach nur auf die Couch, deine Füße hochlegen. Dich ausruhen, schlafen. Vielleicht deine Lieblingsserie gucken oder einfach nur deinen Kaffee in Ruhe genießen. Vielleicht auch einfach nur dasitzen. Wie schön, dass wäre.
  • Doch du kannst nicht. Dein Kind springt um dich herum, singt, lacht, tanzt und möchte unbedingt JETZT sofort mit dir spielen.
  • Oder es brüllt laut, weil es unbedingt etwas haben oder tun möchte, was du nicht willst.
  • Oder es schreit beim Einkaufen, weil es unbedingt diese Süßigkeiten haben möchte. Und du möchtest vorsorgen, weil du weißt wie schädlich Zucker ist. Du kannst nicht mehr. Du hast gedacht diesen Einkauf, den schaffst du mit deinem Kind noch gemeinsam. Und dann schauen die Leute um dich herum, warum denn hier so Drama ist.
  • Oder deine Kinder streiten sich mal wieder um ein x beliebiges Spielzeug. Dabei willst doch du einfach nur, dass sie miteinander spielen. Damit du kurz mal sitzen kannst.
  • Oder du willst in Ruhe telefonieren, weil dir dieser Anruf ganz wichtig ist. Aber natürlich genau in diesem Augenblick will dein Kind was von dir und zieht penetrant an deinem Arm. Es ruft: ‚Mama, Mama, Mama.‘ und du denkst nur noch: ‚Lass mich in Ruhe.‘
  • Oder dein Kind will sich partout morgens nicht anziehen. Ihr seid spät dran und du willst pünktlich los. Damit ihr pünktlich im Kindergarten seid und weil du selber pünktlich bei der Arbeit erscheinen möchtest. Aber es will sich partout nicht diese Schuhe anziehen. Nein, es will noch spielen.

 

 

Und dann platzt dir der Kragen und du brüllst los.

 

 

Du tobst und schreist und meckerst.

Dein Kind fängt an zu weinen, weil es so plötzlich kommt oder schaut dich mit großen, traurigen Augen an.

Sofort fühlst du dich wie die schlechteste Mutter dieser Welt.

Du weißt, du sollst es nicht anschreien.

Du weißt, es tut das nur für sich und nicht gegen dich.

Du weißt, du sollst nicht toben. Und doch ist es passiert.

Du weißt, dass es dir nicht hilft, dich jetzt zu zermartern und dir ein schlechtes Gewissen zu machen und doch passiert es.

Du weißt, das alles. Du hast schon viel gelesen. Du hast schon viel gesehen. Du hast schon viel gehört.

Es ist dir sehr wichtig, dass dein Kind wohlbehütet aufwächst und dass ihr miteinander in einer tollen Beziehung lebt.

Es ist dir wichtig, dass ihr liebevoll und friedvoll miteinander umgeht und ihr euch gleichwertig betrachtet.

Und trotzdem passieren diese Situationen immer wieder.
Und was soll ich sagen: Es ist ganz normal.

Natürlich ist es nicht schön, das eigene Kind anzuschreien.

Natürlich solltest du dir kein schlechtes Gewissen machen.

Natürlich solltest du dich nicht selbst mit Schuldvorwürfen zermartern.

Natürlich solltest du aus der Opferrolle wieder herauskommen.

Doch all dies Wissen hilft dir in den vorher genannten Situationen nicht, wenn es soweit ist.

Was also kannst du tun?

 

Du kannst vorsorgen.

Und wie soll das gehen?

Mit folgender Checkliste.

Häng dir die Checkliste irgendwo sichtbar auf, sodass sie für die nächsten vier Wochen immer griffbereit ist. Und sobald du merkst, dass du immer angespannter wirst, kannst du darauf schauen und etwas für dich tun.

Es geht nicht darum, deine Wut oder deinen Ärger zu unterdrücken, sondern dich selbst zu beachten und dir Ressourcen zu ermöglichen.

Und falls notwendig, deine Wut oder Ärger umzuleiten, damit dein Kind nicht darunter leidet.

Nimm deine Gefühle wahr. Sie sind ein wichtiges Signal. Tu etwas für dich.

Diese Checkliste dient als Orientierung und du kannst sie beliebig individuell an dich anpassen.

Wie kannst du die Notfall Checkliste am hilfreichsten anwenden?

 

Du nimmst dir jetzt sofort ein Blatt Papier und einen Stift in die Hand.

Dann schreibst du dir die 7 Punkte auf und ergänzt oder passt sie an deine Bedürfnisse an.

Wenn du es mit deiner Hand aufschreibst, ist dein Herz mit dabei und es verankert sich schon einmal mehr in deinem Gehirn und Herzen, als wenn du es nur ausdruckst.

Dann bleibt es nur eine Liste mit weiterem Wissen und bringt keine wirkliche Veränderung in deinen Alltag.

Es ist mir wichtig, dass du deinen Alltag wirklich verändern kannst. Dass du ihn wirklich leichter für dich machst.

Hier ist nun deine Checkliste:

Die ultimative Notfall Checkliste

Und nun?

Schreib dir jetzt deine eigene Checkliste auf ein Blatt Papier.

Ergänze es und wenn du magst, verzier es noch.

Und dann geh auf die Reise und führ die Checkliste sofort einmal aus.

Lese sie dir laut vor.

Nach dieser Testphase kannst du ergänzen, verändern oder anpassen. All diese Dinge haben ihre Berechtigung, denn sie ermöglichen dir einen Zugang zu dir selbst.

Um wirklich in die Umsetzung und Veränderung zu kommen, nimm dir jeden Tag 5 Minuten Zeit und lies es dir laut vor. Und integriere diesen Prozess für die nächsten vier Wochen.

Je öfter du es in angenehmen und ruhigen Situationen anwendest, umso leichter fällt dir auch der Übertrag in all die stressigen Situationen.

Und wenn du jetzt denkst, ich habe keine Zeit, dann ist das eine faule Ausrede oder es ist dir nicht wichtig genug.

5 Minuten am Tag hat jeder die Möglichkeit. Wenn du wirklich was verändern willst, dann komm in die Umsetzung.

Solltest du jetzt das Gefühl haben, dass liest sich alles so gut, aber ich schaffe das nicht alleine und brauche Unterstützung, dann komm in meine Facebook Gruppe Mama Inseln und hol dir dort weitere Anregungen und Impulse.

Herzliche Grüße

22082019 claudiapadberg glueckskaefer Unterschrift 200

Shownotes:

 

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